Vier Schülerinnen stehen draußen neben einer Mülltonne und halten Urkunden sowie Recycling Symbole in die Kamera.

Geprüft, bestanden, zertifiziert: Übungsfirmen der HAK Krems überzeugen beim Qualitätsaudit

· Qualitätsaudit erfolgreich abgeschlossen

· Top-Leistungen in Organisation und Praxis bestätigt

· Stärkung der praxisnahen Ausbildung an der HAK|HASkrems

 

Die Übungsfirmen der HAKkrems – Die Müllmeisterei e.U., NABS e.U., Vinobel Weinhandel GmbH und TurnIt e.U. – haben einen wichtigen Meilenstein erreicht: Das QualitätsAudit 2026 wurde erfolgreich bestanden. Damit tragen sie für die kommenden zwei Jahre ein Zertifikat, das ihre hohe Qualität in der praxisorientierten Ausbildung sowie im professionellen Umgang mit digitalen Geschäftsprozessen bestätigt.

Im Rahmen des österreichweiten Zertifizierungsprozesses stellten sich die Übungsfirmen einer umfassenden Überprüfung. Dabei wurden zentrale Unternehmensbereiche – von Marketing über Einkauf und Human Resources bis hin zu Controlling und Organisation – von einer Fachjury im Rahmen eines Online-Audits eingehend bewertet.

Für die Schülerinnen und Schüler bedeutet die Arbeit in den Übungsfirmen vor allem, vielfältige Geschäftsprozesse im Übungsfirmenmarkt abzuwickeln und im Team zusammenzuarbeiten. Dadurch erwerben sie wertvolle Kompetenzen in den Bereichen Digitalisierung, Teamarbeit und unternehmerisches Denken – Fähigkeiten, die sie optimal auf die Anforderungen der Berufswelt vorbereiten.


Zertifikatsverleihung der Übungsfirma VINOBEL bei der Übungsfirmenmesse in St. Pölten

VERKAUFSTALENT UNTER BEWEIS GESTELLT: VINOBEL BEI ÜBUNGSFIRMENMESSE IN ST. PÖLTEN

Praxis hautnah erlebt: Übungsfirma Vinobel der HAK Krems sammelt wertvolle Erfahrungen im Messebetrieb

Die Übungsfirma VINOBEL Weinhandel GmbH der HAK Krems nahm erfolgreich an der Übungsfirmenmesse in St. Pölten teil. Gemeinsam mit zahlreichen anderen Übungsfirmen aus ganz Niederösterreich bot sich den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihr wirtschaftliches Wissen praxisnah anzuwenden und wertvolle Erfahrungen im Geschäftsalltag zu sammeln.

Vor Ort präsentierte das Team von VINOBEL seine Produkte und Dienstleistungen, führte Verkaufsgespräche und wickelte sowohl Ein- als auch Verkäufe mit anderen Übungsfirmen ab. Der direkte Austausch mit anderen Teilnehmern förderte nicht nur die Kommunikations- und Verhandlungskompetenz, sondern stärkte auch das Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge.

Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war die Entgegennahme der Qualitätsaudit-Zertifikate: Alle vier Übungsfirmen der HAK Krems wurden für ihre hohe Arbeitsqualität ausgezeichnet. Diese Anerkennung bestätigt das Engagement der Schülerinnen und Schüler sowie die praxisorientierte Ausbildung an der HAK Krems.

Die Teilnahme an der Messe war für die angehenden Wirtschaftsexpertinnen und -experten eine wertvolle Erfahrung und ein wichtiger Schritt in Richtung Berufsleben.

v.l. MMag.a Ulrike Nagy, MMag. Martin Pichlbauer, SQM Mag.a Ute Zechner-Gjeci, Mitarbeiter:innen der Übungsfirma Vinobel, MMag.a Andrea Hasenzagl


3 Schülerinnen und eine Frau stehen vor einer Wand mit der Aufschrift #GLAUBANMORGEN, rechts von ihnen ein Banner der HAK|Haskrems

Erwartungen der Gen Z an eine Bank – Ergebnisse der Diplomarbeit der HAK Krems an die Kremser Bank übergeben

Was erwarten sich Jugendliche heute von einer Bank? Mit dieser Fragestellung beschäftigten sich Lina Volk, Julie Sachseneder und Elena Penn im Rahmen ihrer Diplomarbeit an der HAK Krems.

Die empirische Umfrage zeigte unter anderem, dass junge Menschen an Banken nicht nur digitale Angebote schätzen, sondern vor allem auch persönliche Beratung, regionale Nähe und Vertrauen. Bargeld spielt für Jugendliche weiterhin eine wichtige Rolle – ebenso wie eine funktionale, moderne und benutzerfreundliche Banking-App.

Die Kremser Bank und Sparkassen AG unterstützte die Diplomarbeit als Auftraggeberin und ermöglichte den Schülerinnen dadurch wertvolle Einblicke in den Bankensektor. Die Ergebnisse der Arbeit wurden nun an die Kremser Bank übergeben.

Julia Holzer, MSc (Kremser Bank), Elena Penn, Julie Sachseneder, Lina Volk, Mag. Karin Nothnagl (HAK)


Gruppenfoto vor dem Eingang der HAK/HAS mit sechs Erwachsenen, die gemeinsam in die Kamera lächeln.

Wiedersehen nach 25 Jahren an der HASkrems

Beim 25-jährigen Klassentreffen der Handelsschule kamen ehemalige Absolventinnen und ein Absolvent zu einem Wiedersehen zusammen. In kleiner Runde nutzten die anwesenden Teilnehmer die Gelegenheit zum Austausch über ihren bisherigen Lebensweg. Ein gemeinsamer Rundgang durch die Schule mit der ehemaligen Lehrerin Alexandra Hybek-Zambal bot Einblicke in die aktuellen Gegebenheiten und ließ zugleich Erinnerungen an die Schulzeit aufkommen.

 

Am Foto:

Vlnr: Iris Dettler, Michaela Mathes, Thomas Kalchhauser, Alexandra Hybek-Zambal

Vorne: Christina Oberleitner, Sabine Gwiß


Gruppenfoto vor einem modernen Gebäude mit mehreren Erwachsenen und vier Schülern, die Urkunden und Auszeichnungen präsentieren.

2.Platz im Landesfinale NÖ des „Next Generation Businessplan Award“

Die HAK|HASkrems war dieses Schuljahr wieder beim Landesfinale des Next Generation Businessplan Award vertreten!

Christoph Groiß, Alexander Kurzbauer, Clemens Schmidt und Leo Wenninger aus der 3CK1 COMIT-VINOHAK präsentierten in einem beeindruckenden Pitch ihre in der Youth Entrepreneurship Week entwickelte Geschäftsidee eines Getränkeautomatenabos inkl. wiederverwendbarer Trinkflaschen an Bildungseinrichtungen.

Unter der Betreuung von Frau Prof. Hybek-Zambal wurde die Idee in einem professionellen Businessplan noch weiter verfeinert und dokumentiert.

Die begeisterte Jury honorierte dieses Konzept mit dem 2.Platz im NÖ Landesfinale.

Neben einem ansehnlichen Preisgeld zog das Team damit auch das Ticket für das Bundesfinale am 16.6. in Wien!

Wir gratulieren sehr herzlich zum Vizelandessieger und wünschen für das Bundesfinale alles Gute!

Gerald Edlinger


Eine Gruppe von Personen mit Schutzhauben und violetten Warnwesten steht vor gestapelten Kisten auf einem Industriegelände unter blauem Himmel.

Von der Quelle in die PET-Flasche

Wie werden PET-Flaschen aufgeblasen? Ist das Wasser, das sich in den Vöslauer-Flaschen befindet, wirklich 15000 Jahre alt? Diese und viele andere Fragen standen beim Besuch der Schüler*innen der 4CK1 bei der Firma Vöslauer Mineralwasser im Fokus. Ausgestattet mit Schutzhauben und Westen konnten bei einem Rundgang durch die Abfüllhallen alle Prozesse des Abfüllens, Etikettierens und der Reinigung verfolgt werden. Als flüssige Draufgabe durften alle Besucher*innen aus dem reichhaltigen Sortiment ein Produkt ihrer Wahl mit nachhause nehmen.

Mag.a Astrid Gessl-Pinggera


Reihe großer Holzfässer in einem gewölbten Weinkeller mit Ziegeldecke und Spotbeleuchtung

Praxisnaher Einblick: VinoHAK im Familienweingut Müller

Im Rahmen des Projektunterrichtes besuchte die VH2 das Weingut Müller in Krustetten, einen traditionsreichen Familienbetrieb mit Wurzeln bis ins Jahr 1936. Ziel war es, einen Einblick in die Abläufe eines modernen Weinbaubetriebs zu erhalten.

Die Klasse wurde durch das Weingut geführt und erhielt Informationen zur Struktur des Betriebs sowie zur Weinproduktion. Besonders eindrucksvoll war die Besichtigung der modernen, dreistöckigen Kelleranlage, die größtenteils in den Berg gebaut wurde und eine schonende Verarbeitung des Weins ermöglicht. Die Schülerinnen und Schüler bekamen einen Überblick über die Verarbeitung der Trauben, die Gärung sowie die Organisation in zahlreiche nachvollziehbare Chargen.

Den Abschluss bildete eine Verkostung ausgewählter Weine, bei der die Schülerinnen und Schüler den fruchtbetonten Weinstil des Betriebs kennenlernen konnten. Anschließend ließ die Klasse den Besuch beim hauseigenen Heurigen gemütlich ausklingen.

Die Exkursion bot eine wertvolle Gelegenheit, theoretisches Wissen mit praktischen Eindrücken zu verbinden und einen modernen Weinbaubetrieb kennenzulernen.

Vlnr: Theresa Gschossman, Sophia Fink, Theresa Schmid, Viktoria Eisl


2 Betreuerinnen,1 Lehrerin und 4 Schüler:innen lächeln in die Kamera und 3 von den Personen halten ein Plakat.

Workshop „Gemeinwohl-Ökonomie – Wirtschaft anders denken“ in der 5. CK1 der BHAK Krems

Wie könnte Wirtschaft aussehen, wenn nicht Gewinnmaximierung, sondern das Gemeinwohl im Mittelpunkt steht? Dieser Frage widmete sich die 5. CK1 der BHAK Krems in einer interaktiven Doppelstunde zur Gemeinwohl-Ökonomie.

Zu Beginn machte ein Ressourcenspiel die soziale und ökologische Schieflage unseres aktuellen Wirtschaftssystems unmittelbar erlebbar. In der anschließenden Reflexion analysierten die Schüler:innen gemeinsam die Ursachen nicht-nachhaltigen Wirtschaftens und entwickelten im Dialog mögliche Lösungsansätze.

Im Zentrum stand dabei die Gemeinwohl-Bilanz und die Gemeinwohl-Matrix – Werkzeuge der GWÖ, mit denen Unternehmen ihren Beitrag für Menschen, Umwelt und Gesellschaft sichtbar machen können. Anhand realer Unternehmensbeispiele wurde deutlich, dass nachhaltiges Wirtschaften keine Theorie bleiben muss, sondern bereits erfolgreich umgesetzt wird.

Die Teilnehmer:innen lernten dabei, Ursachen für nicht-nachhaltiges Wirtschaften zu benennen, die Funktion der Gemeinwohl-Matrix zu verstehen, sowie konkrete Umsetzungsbeispiele aus der Unternehmenspraxis kennenzulernen.

Der Workshop überzeugte durch seinen praxisnahen, interaktiven Zugang und eröffnete neue Perspektiven auf wirtschaftliches Denken. Er zeigte eindrucksvoll, dass Wirtschaft auch fair, nachhaltig und zukunftsorientiert gestaltet werden kann.

 

MMag.ª Nina Nuhr

Fach: WOS

 

Foto mit Vortragenden von links nach rechts:

Unternehmensberaterin Renate Hagmann, Tobias Siebenhandel, Alexandra Graf, Florian Hirsch, Benjamin Eckl, Vortragende Mag.ª Brigitte Lindenhofer, MMag.ª Nina Nuhr


Mehrere Schüler und eine Erwachsene Person sitzen um zusammengestellte Tische, heben die Hände und halten Spielkarten, während sie in einem hellen Klassenraum spielen.

Treffen mit den Schüler:innen der Kleingruppenschule im Zentrum Krems

Am 16.4.26 fand ein lebendiges Treffen der Schüler:innen der 1BS unter der Leitung von Mag. Susanne Herndler mit den Kindern der Kleingruppenschule Krems (KIZ) statt. Hier werden Kinder und Jugendliche mit verschiedenen Behinderungen im motorischen, kognitiven und sozialen Bereich unterrichtet und begleitet. Bereits beim Kennenlernen war die offene und fröhliche Stimmung spürbar, die den gesamten Vormittag prägte.

Nach einer kurzen Begrüßungsrunde machten wir uns gemeinsam auf den Weg zum Spielplatz in Stein. Der Spaziergang bot viel Raum für Gespräche, Lachen und erste kleine Einblicke in den Alltag der Kinder. Die Gruppe zeigte sich neugierig und kommunikativ, und es entstanden schnell ungezwungene Gespräche.

Am Spielplatz angekommen, nutzten die Kinder begeistert die verschiedenen Geräte wie Schaukel, Rutsche und die Flying Fox.

Mit einer Runde UNO schlossen wir den gemeinsamen Vormittag der von Offenheit, Freude und gegenseitigem Interesse geprägt war, ab.

Es war ein bereichernder Vormittag für alle, der Lust auf weitere gemeinsame Aktivitäten macht.


8 Schüler:innen stehen mit einem Weingals in der Hand an einer Wand.

Tradition trifft Zukunft: VINOHAK-Schüler entdecken das Weingut Stadt Krems hautnah

Eine Schülergruppe der VINOHAK 2 und 3 besuchte im Rahmen einer Exkursion das Weingut Stadt Krems. Die Führung bot einen kompakten, aber informativen Einblick in die moderne Weinproduktion sowie in die lange Tradition des Betriebs.

Gemeinsam mit dem Weingut Stift Göttweig zählt das Weingut zu den historisch bedeutenden Weinbaubetrieben der Region. Die Ursprünge reichen bis ins Jahr 1083 zurück, als das Stift Göttweig gegründet wurde und bereits Weinbau betrieb. Über Jahrhunderte hinweg diente der Weinbau vor allem der Finanzierung sozialer und städtischer Einrichtungen in Krems.

Heute wird das Weingut als GmbH im Besitz der Stadt Krems geführt und bewirtschaftet gemeinsam mit dem Stift Göttweig rund 70 Hektar Rebfläche. Der Schwerpunkt liegt klar auf Weißweinen, insbesondere dem Grünen Veltliner, der den größten Teil der Produktion ausmacht.

Während der Führung erhielten die Teilnehmer auch Einblicke in die Arbeitsabläufe im Keller. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf einer schonenden Verarbeitung der Trauben sowie dem Einsatz moderner Technik. So wird beispielsweise ein Teil der Produktion mithilfe von Sonnenenergie gekühlt.

Neben der Produktion spielt auch der Export eine wichtige Rolle: Ein Großteil der Weine wird international vermarktet. Gleichzeitig profitiert das Weingut von seiner zentralen Lage und dem zunehmenden Weintourismus in der Region.

Die Exkursion, die von einer Schülergruppe im Projektunterricht selbst geplant wurde, vermittelte einen anschaulichen Eindruck davon, wie traditioneller Weinbau und moderne Betriebsführung erfolgreich miteinander verbunden werden können.