Drei Schülerinnen und eine Lehrerin lächeln für ein Selfie auf einem sonnigen Platz im Freien.

Bibliotheksprojekt „Kunst und Literatur“

Im zweiten Semester fand regelmäßig das Bibliotheksprojekt zum Thema „Kunst- und Literatur“ statt, welches von Frau Professor Barbara Braunsteiner ins Leben gerufen und geleitet wurde. Das Projekt bot eine inspirierende Mischung aus Wort und Bild: Gestartet wurde mit einer lyrischen Reise durch die verschiedenen Epochen der Zeit. Die anschließende Schreibwerkstatt diente den Teilnehmenden als kreative Inspirationsquelle für die späteren Kunstwerke.

Alle benötigten Materialien wurden dankenswerterweise von Frau Professor Braunsteiner zur Verfügung gestellt. Zum krönenden Abschluss führte uns eine Exkursion in die Albertina nach Wien, wo wir die beeindruckenden Werke von Meistern wie Picasso und Monet bewundern durften. Ein herzlicher Dank ergeht auch an unsere Frau Direktorin, die die Umsetzung dieses Projekts überhaupt erst möglich gemacht hat. Die Möglichkeit, an einer wirtschaftlichen Schule den eigenen schöpferischen Geist zu entfalten, ist eine wertvolle Erfahrung, die im Schulalltag noch viel mehr Platz finden sollte.

Ameli Bosnjic, 2CK1


Gruppenbild mit der Übungsfirma Vinobel und TurnIT, 2 Lehrkräften und 2 Geschäftsführerinnen der Astoria.

Blick hinter die Kulissen der Steuerberatung

Wie sieht der Arbeitsalltag in einer Steuerberatungskanzlei aus? Dieser Frage gingen die Schülerinnen und Schüler der HAK Krems bei einem Besuch in der Steuerberatungskanzlei Astoria nach. Neben einem Einblick in die vielfältigen Aufgabenbereiche stand insbesondere die Analyse von Bilanzen, das Arbeiten mit BMD NTCS sowie die zunehmende Digitalisierung der Branche im Mittelpunkt. Die praxisnahen Ausführungen machten deutlich, wie wichtig digitale Kompetenzen und betriebswirtschaftliches Verständnis im Berufsleben sind.


Dipl.-Päd.in Maria Grausenburger, Direktorin Mag.a Martina Geyer, Nationalratspräsident Dr. Walter Rosenkranz bei Verleihung des Gütesiegel Demokratiebildung.

Gütesiegel in Gold für die HAK|HASkrems

Am 15. Juni 2026 fand im Österreichischen Parlament in Wien die feierliche Verleihung des diesjährigen Gütesiegels-Demokratie-Bildung in Bronze, Silber und Gold durch Nationalratspräsidenten Dr. Walter Rosenkranz statt.

Insgesamt wurden 35 Schulen ausgezeichnet. Die HAK|HASkrems bereits zum 3. Mal und zwar als einzige Schule mit dem Gütesiegel in Gold für die Teilnahme an bereits über 30 Workshops der Demokratiebildung des Parlaments in den letzten fünf Jahren.

Unsere Schule setzt dadurch ein sichtbares Zeichen Demokratie nicht nur zu lehren, sondern für junge Menschen erlebbar zu machen. Mit großem Engagement nahmen mehrere Lehrkräfte mit den 1. Jahrgängen an zahlreichen - auch online verfügbaren - Veranstaltungen teil.

Die Schüler:innen konnten so demokratisches Handeln erleben und einüben sowie Konflikte friedlich lösen lernen. Demokratie ist kein Selbstläufer. Demokratiebildung fördert kritisches Denken und Meinungsfreiheit und vermittelt, warum demokratische Werte wie Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit gelernt und aktiv gelebt werden.

 

v.l.n.r.:
Dipl.-Päd.in Maria Grausenburger, Direktorin Mag.a Martina Geyer, Nationalratspräsident Dr. Walter Rosenkranz


Vier Schüler und drei Lehrkräfte stehen eng beieinander auf einem Balkon und lächeln in die Kamera. Im Hintergrund sind Bäume, Wiesen und ein bewölkter Himmel zu sehen.

3. Platz im Bundesfinale des 20. „Next Generation Businessplan Award“ für die HAKkrems

Die HAK|HAS Krems konnte auch in diesem Jahr beim Bundesfinale des „Next Generation Businessplan Award“ beachtliche Erfolge erzielen.

Das Team bestehend aus Christoph Groiß, Alexander Kurzbauer, Clemens Schmidt und Leo Wenninger aus der Klasse 3CK1 COMIT VINOHAK präsentierte im Rahmen eines überzeugenden Pitchs eine im Zuge der Youth Entrepreneurship Week entwickelte Geschäftsidee. Diese sieht ein Abo-Modell für Getränkeautomaten vor, kombiniert mit wiederverwendbaren Trinkflaschen, speziell für den Einsatz in Bildungseinrichtungen.

Im Bundesfinale am 16. Juni in Wien gelang es den Schülern, die Jury mit ihrem innovativen Konzept zu überzeugen. Das Team erreichte dabei den ausgezeichneten 3. Platz.

Die Schulgemeinschaft gratuliert herzlich zu diesem Erfolg und zeigt sich stolz auf die herausragende Leistung.

 

Foto von lnr:

Romana Eisenbock, Andrea Hasenzagl, Alexander Kurzbauer, Leo Wenninger, Christoph Groiß, Clemens Schmidt, Alexandra Hybek-Zambal

 

Alexandra Hybek-Zambal


Eine Gruppe von Menschen steht vor einem gelb-weißen historischen Gebäude mit hohen Fenstern, während eine Person offenbar eine Führung oder Erklärung gibt.

VinoHAK Krems zu Gast im Weingut Schloss Gobelsburg

Die Schülerinnen und Schüler der Vino HAK 1 und 2 der VinoHAK Krems besuchten im Rahmen einer Exkursion das Weingut Schloss Gobelsburg im Kamptal. Bei einer Führung durch den Betrieb erhielten sie Einblicke in die Geschichte des Weinguts, die Besonderheiten der Region und die moderne Weinproduktion.

Schloss Gobelsburg zählt zu den ältesten dokumentierten Weingütern Österreichs. Der Weinbau an diesem Ort ist bereits seit 1171 urkundlich belegt. Seit dem 18. Jahrhundert gehört das Gut dem Zisterzienserstift Zwettl; geführt wurde es bis Mitte der 1990er-Jahre vom Stift. Seit 1996 liegt die Leitung in den Händen von Michael und Eva Moosbrugger.

Im Mittelpunkt der Führung standen die bekannten Weinlagen des Kamptals wie Heiligenstein, Gaisberg und Lamm. Erklärt wurde, welchen Einfluss Böden, Klima und Lage auf den Charakter der Weine haben. Vor allem die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sowie der kühlende böhmische Wind tragen zur Qualität der Weine bei.

Anschließend lernten die Jugendlichen die einzelnen Schritte der Weinbereitung kennen. Besichtigt wurden das Presshaus, der Stahltankkeller, die historische Kellerröhre und der Holzkeller. Deutlich wurde dabei, dass das Weingut großen Wert auf schonende Verarbeitung, lange Reifezeiten und die Bewahrung des traditionellen Weinstils legt.

Thematisiert wurden auch aktuelle Herausforderungen des Weinbaus, insbesondere die Folgen steigender Temperaturen. Mit einer Rebfläche von mehr als 85 Hektar und dem Export in zahlreiche Länder zählt Schloss Gobelsburg heute zu den bedeutenden Weinbaubetrieben Österreichs.

Insgesamt vermittelte die Exkursion einen anschaulichen Einblick in das Zusammenspiel von jahrhundertealter Tradition, regionalen Gegebenheiten und moderner Kellertechnik.

vlnr: Alexander Kurzbauer, Maximilian Bruch, Laurenz Alt, Leo Wenninger, Reinhard Hoch.


Frau über ein auf Tisch liegendem Plakat gebeugt.

Workshop „Arm dran?“ der Caritas Niederösterreich

Die Schülerinnen und Schüler der 1. Handelsschule nahmen am Workshop „Arm dran?“ der Caritas Niederösterreich teil. Dabei setzten sie sich mit dem Thema Armut in Österreich auseinander und erfuhren, dass Armut nicht immer sichtbar ist. Gemeinsam wurde erarbeitet, welche Ursachen Armut haben kann, welche Auswirkungen sie auf das Leben der Betroffenen hat und dass Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen davon betroffen sein können.

Im Rahmen des Workshops diskutierte die Klasse auch, wie jeder Einzelne dazu beitragen kann, Armut und soziale Ausgrenzung zu verringern. Durch praktische Beispiele und Gruppenarbeiten erhielten die Schülerinnen und Schüler einen realistischen Einblick in die Herausforderungen, mit denen viele Menschen täglich konfrontiert sind.

Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch des Carla-Ladens der Caritas. Dort konnten die Jugendlichen sehen, wie durch den Verkauf von gut erhaltenen Second-Hand-Waren Menschen mit geringem Einkommen unterstützt werden und gleichzeitig ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit geleistet wird.

Der Workshop bot viele interessante Denkanstöße und förderte das Bewusstsein für soziale Verantwortung und Solidarität.


Gruppenbild des VINOHAK-Maturajahrganges 2026

Ein wichtiger Meilenstein für die 25. Generation der VINOHAK: Facharbeiterprüfung sehr erfolgreich bestanden

Die Schülerinnen und Schüler des VINOHAK-Maturajahrganges 2026 haben im Rahmen ihrer dualen Ausbildung am 22. Mai 2026 an der Weinbauschule Krems die Facharbeiterprüfung für Weinbau und Kellerwirtschaft erfolgreich abgelegt. Dabei konnten Helene Bauer, Sandra Blaim, Tobias Gruber, Julia Halmschlager und Benedikt Häusler mit Auszeichnung und Luise Höfinger mit gutem Erfolg abschließen. Gemeinsam mit Alexandra Graf, Fiona Herzog, Florian Hirsch, Josef Hirsch, Laurent Ott und Lukas Schütz haben damit alle Schülerinnen und Schüler der VINOHAK 4 diese Prüfung erfolgreich bestanden.

Mit dem Abschluss der Reife- und Diplomprüfung an der HAK dürfen die Absolventinnen und Absolventen der VINOHAK den Titel Weinkauffrau bzw. Weinkaufmann führen. Nach entsprechender facheinschlägiger Praxis besteht zudem die Möglichkeit, die Meisterprüfung abzulegen.

Wir gratulieren herzlich zu diesem großartigen Erfolg!


2 Lehrerinnen, 2 Schüler und 2 Schülerinnen lächeln in die Kamera, zwischen ihnen ein Banner der HAK|HASkrems.

Wissen weitergeben … Einblicke in den Berufsalltag der HAS-Praxis

Die Schülerinnen und Schüler der 2. Klassen der Handelsschule Krems stellten den 1. Klassen ihre Erfahrungen aus der Praxis vor. Sie berichteten über ihre Praktikumsstellen, typische Tätigkeiten und wichtige Erkenntnisse aus dem Berufsalltag.

Dabei gaben sie hilfreiche Tipps, etwa zu Pünktlichkeit, Verlässlichkeit und dem richtigen Auftreten im Betrieb. Die Schülerinnen und Schüler der 1. Klassen erhielten dadurch einen guten Einblick in die bevorstehende Praxis und konnten Fragen stellen.

Regionale Unternehmen unterstützen die Jugendlichen, indem sie Praxisplätze zur Verfügung stellen und ihnen so erste Kontaktmöglichkeit mit der Berufswelt bieten.

Die Vorbereitung auf diese wichtigen Erfahrungen erfolgt unter anderem in den Unterrichtsfächern Kundenorientierung und Verkauf sowie Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz.

Vlnr Mag. Susanne Herndler, Premtim Avdi und Dominik Srodulski (beide 2BS), Celine Eichinger und Lea-Sophie Aigner (beide 1AS), Mag. Karin Nothnagl


Eine Gruppe von Jugendlichen steht draußen gemeinsam für ein Gruppenfoto im Garten.

Pop-up Heuriger: Ein modernes Event mit traditionellem Charakter

Das Diplomarbeitsprojekt „Pop-up Heuriger“ wurde am 10. und 11. Oktober 2025 erfolgreich umgesetzt. Organisiert wurde die Veranstaltung von den VINOHAK Schülerinnen Helene Bauer, Sandra Blaim und Luise Höfinger und fand in Weidling bei Statzendorf statt. Ziel des Events war es, die traditionelle Heurigenkultur mit der modernen Pop-up-Kultur zu verbinden und einen Ort zu schaffen, an dem Wein und Feuerflecken im Mittelpunkt stehen.

Sowohl die Projektmitglieder als auch die Helferinnen und Helfer konnten dabei wertvolle Erfahrungen sammeln, die sie auf ihrem weiteren Weg begleiten werden. Die vielen positiven Rückmeldungen der Besucher:innen unterstreichen den großen Erfolg der Veranstaltung.

Benjamin Eckl, Benedikt Häusler, Lukas Schütz, Tobias Gruber, Alexandra Graf, Elena Pfeifer, Sandra Blaim, Fiona Herzog, Luise Höfinger, Helene Bauer, Julia Halmschlager, Anna Rosenberger, Anita Blaim


Eine Gruppe Jugendlicher sitzt vor einer bunten Graffitiwand und hört einem Mann bei einer Stadtführung zu.

Wiener Nimmerland – ein Stadtrundgang der besonderen Art

Statt trockener Theorie erhielten die Schüler:innen der 1CK2 in Begleitung von Mag. Susanne Rabus- Führer und Mag. Susanne Herndler direkte Einblicke in das Leben Betroffener, ehemals Drogen- und Alkoholsüchtiger in Wien.

Die Gruppe traf den ehemals obdachlosen Martin am Karlsplatz in Wien, der für viele Jahre sein Lebensmittelpunkt war. Die Tour verband Martins persönliche, emotional berichtete Erfahrungen mit der Wiener Subkultur und schaffte einen realistischen Einblick in soziale Problemlagen der Stadt. Ziel des Rundgangs war es, Verständnis für Menschen am Rand der Gesellschaft zu bekommen und die Jugendlichen über Themen wie Obdachlosigkeit, Sucht und staatliche Eingriffe aufzuklären.

Diese Tour macht Obdachlosigkeit und Sucht greifbar und schafft tiefes Verständnis für dieses Thema.

Mag. Susanne Herndler

Mia Steindl, Jasmin Schneeweis, Amanda Andreu, Hayrunnisa Tosun, Robin Zwirchmayr, Dymtro Muliar, Martin Klinger