Reihe großer Holzfässer in einem gewölbten Weinkeller mit Ziegeldecke und Spotbeleuchtung

Praxisnaher Einblick: VinoHAK im Familienweingut Müller

Im Rahmen des Projektunterrichtes besuchte die VH2 das Weingut Müller in Krustetten, einen traditionsreichen Familienbetrieb mit Wurzeln bis ins Jahr 1936. Ziel war es, einen Einblick in die Abläufe eines modernen Weinbaubetriebs zu erhalten.

Die Klasse wurde durch das Weingut geführt und erhielt Informationen zur Struktur des Betriebs sowie zur Weinproduktion. Besonders eindrucksvoll war die Besichtigung der modernen, dreistöckigen Kelleranlage, die größtenteils in den Berg gebaut wurde und eine schonende Verarbeitung des Weins ermöglicht. Die Schülerinnen und Schüler bekamen einen Überblick über die Verarbeitung der Trauben, die Gärung sowie die Organisation in zahlreiche nachvollziehbare Chargen.

Den Abschluss bildete eine Verkostung ausgewählter Weine, bei der die Schülerinnen und Schüler den fruchtbetonten Weinstil des Betriebs kennenlernen konnten. Anschließend ließ die Klasse den Besuch beim hauseigenen Heurigen gemütlich ausklingen.

Die Exkursion bot eine wertvolle Gelegenheit, theoretisches Wissen mit praktischen Eindrücken zu verbinden und einen modernen Weinbaubetrieb kennenzulernen.

Vlnr: Theresa Gschossman, Sophia Fink, Theresa Schmid, Viktoria Eisl


2 Betreuerinnen,1 Lehrerin und 4 Schüler:innen lächeln in die Kamera und 3 von den Personen halten ein Plakat.

Workshop „Gemeinwohl-Ökonomie – Wirtschaft anders denken“ in der 5. CK1 der BHAK Krems

Wie könnte Wirtschaft aussehen, wenn nicht Gewinnmaximierung, sondern das Gemeinwohl im Mittelpunkt steht? Dieser Frage widmete sich die 5. CK1 der BHAK Krems in einer interaktiven Doppelstunde zur Gemeinwohl-Ökonomie.

Zu Beginn machte ein Ressourcenspiel die soziale und ökologische Schieflage unseres aktuellen Wirtschaftssystems unmittelbar erlebbar. In der anschließenden Reflexion analysierten die Schüler:innen gemeinsam die Ursachen nicht-nachhaltigen Wirtschaftens und entwickelten im Dialog mögliche Lösungsansätze.

Im Zentrum stand dabei die Gemeinwohl-Bilanz und die Gemeinwohl-Matrix – Werkzeuge der GWÖ, mit denen Unternehmen ihren Beitrag für Menschen, Umwelt und Gesellschaft sichtbar machen können. Anhand realer Unternehmensbeispiele wurde deutlich, dass nachhaltiges Wirtschaften keine Theorie bleiben muss, sondern bereits erfolgreich umgesetzt wird.

Die Teilnehmer:innen lernten dabei, Ursachen für nicht-nachhaltiges Wirtschaften zu benennen, die Funktion der Gemeinwohl-Matrix zu verstehen, sowie konkrete Umsetzungsbeispiele aus der Unternehmenspraxis kennenzulernen.

Der Workshop überzeugte durch seinen praxisnahen, interaktiven Zugang und eröffnete neue Perspektiven auf wirtschaftliches Denken. Er zeigte eindrucksvoll, dass Wirtschaft auch fair, nachhaltig und zukunftsorientiert gestaltet werden kann.

 

MMag.ª Nina Nuhr

Fach: WOS

 

Foto mit Vortragenden von links nach rechts:

Unternehmensberaterin Renate Hagmann, Tobias Siebenhandel, Alexandra Graf, Florian Hirsch, Benjamin Eckl, Vortragende Mag.ª Brigitte Lindenhofer, MMag.ª Nina Nuhr


Mehrere Schüler und eine Erwachsene Person sitzen um zusammengestellte Tische, heben die Hände und halten Spielkarten, während sie in einem hellen Klassenraum spielen.

Treffen mit den Schüler:innen der Kleingruppenschule im Zentrum Krems

Am 16.4.26 fand ein lebendiges Treffen der Schüler:innen der 1BS unter der Leitung von Mag. Susanne Herndler mit den Kindern der Kleingruppenschule Krems (KIZ) statt. Hier werden Kinder und Jugendliche mit verschiedenen Behinderungen im motorischen, kognitiven und sozialen Bereich unterrichtet und begleitet. Bereits beim Kennenlernen war die offene und fröhliche Stimmung spürbar, die den gesamten Vormittag prägte.

Nach einer kurzen Begrüßungsrunde machten wir uns gemeinsam auf den Weg zum Spielplatz in Stein. Der Spaziergang bot viel Raum für Gespräche, Lachen und erste kleine Einblicke in den Alltag der Kinder. Die Gruppe zeigte sich neugierig und kommunikativ, und es entstanden schnell ungezwungene Gespräche.

Am Spielplatz angekommen, nutzten die Kinder begeistert die verschiedenen Geräte wie Schaukel, Rutsche und die Flying Fox.

Mit einer Runde UNO schlossen wir den gemeinsamen Vormittag der von Offenheit, Freude und gegenseitigem Interesse geprägt war, ab.

Es war ein bereichernder Vormittag für alle, der Lust auf weitere gemeinsame Aktivitäten macht.


8 Schüler:innen stehen mit einem Weingals in der Hand an einer Wand.

Tradition trifft Zukunft: VINOHAK-Schüler entdecken das Weingut Stadt Krems hautnah

Eine Schülergruppe der VINOHAK 2 und 3 besuchte im Rahmen einer Exkursion das Weingut Stadt Krems. Die Führung bot einen kompakten, aber informativen Einblick in die moderne Weinproduktion sowie in die lange Tradition des Betriebs.

Gemeinsam mit dem Weingut Stift Göttweig zählt das Weingut zu den historisch bedeutenden Weinbaubetrieben der Region. Die Ursprünge reichen bis ins Jahr 1083 zurück, als das Stift Göttweig gegründet wurde und bereits Weinbau betrieb. Über Jahrhunderte hinweg diente der Weinbau vor allem der Finanzierung sozialer und städtischer Einrichtungen in Krems.

Heute wird das Weingut als GmbH im Besitz der Stadt Krems geführt und bewirtschaftet gemeinsam mit dem Stift Göttweig rund 70 Hektar Rebfläche. Der Schwerpunkt liegt klar auf Weißweinen, insbesondere dem Grünen Veltliner, der den größten Teil der Produktion ausmacht.

Während der Führung erhielten die Teilnehmer auch Einblicke in die Arbeitsabläufe im Keller. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf einer schonenden Verarbeitung der Trauben sowie dem Einsatz moderner Technik. So wird beispielsweise ein Teil der Produktion mithilfe von Sonnenenergie gekühlt.

Neben der Produktion spielt auch der Export eine wichtige Rolle: Ein Großteil der Weine wird international vermarktet. Gleichzeitig profitiert das Weingut von seiner zentralen Lage und dem zunehmenden Weintourismus in der Region.

Die Exkursion, die von einer Schülergruppe im Projektunterricht selbst geplant wurde, vermittelte einen anschaulichen Eindruck davon, wie traditioneller Weinbau und moderne Betriebsführung erfolgreich miteinander verbunden werden können.

 


3 Schüler:innen und 2 Volkschulschüler:innen stehen rund um einen Tisch mit Origami darauf.

Volksschule goes HAK – Funny Money

Die VolksschülerInnen der PVS-Krems setzten sich einen Vormittag lang mit dem Verkaufsprozess und wirksamer Marketingmaßnahmen auseinander, indem sie selbst hergestellte Waren wie zB. Armbänder, Schlüsselanhänger aus Korken und bemalte Säckchen verkauften.

Im stark frequentierten Eating Office wurden Getränke, Obstspieße und gesunde Jausenbrote angeboten. Weiters konnten die Kinder im Funcorner ihr Ballgeschick präsentieren.

Alle teilnehmenden Kinder wurden mit einer Urkunde zur Junior Managerin und zum Junior Manager ausgezeichnet und hatten großen Spaß, für ein paar Stunden mit ihren Coaches aus der 3CK1 in die Welt der Wirtschaft einzutauchen.

Vlnr: Theresa Schmid, Mael Harrer, Charlie Wald, Tina Wunder, Arthur Heisler


2 Lehrer:innen, 2 Schüler:innen und 2 Betreuerinnen des Entrepreneurship-Day stehen vor einer Wand mit Post-Its.

Entrepreneurship-Day mit IMC und NGO

Schon zur kleinen Tradition hat sich der Entrepreneurship-Day an der HAK|HASkrems entwickelt. Er dient zur Einstimmung der zweiten HAK- und HAS-Klassen auf die Perspektive einer selbständigen Unternehmertätigkeit nach der Schullaufbahn.

Dr.in Tanja Ihden , Leiterin des Entrepreneurship-Instituts am IMC Krems, startete mit den Schülerinnen und Schüler in den Tag, viele Anregungen und Fragen an die Zuhörer zu den beruflichen Veränderungen und Anforderungen an zukünftige Absolventinnen und Absolventen weckten dabei großes Interesse.

Es folgten Inputs aus der kaufmännischen Praxis einer Non-Profit-Organisation durch Mag.a Elisabeth Schuh von Greenpeace, dabei erfuhren die Schülerinnen und Schüler vieles über das kaufmännische Handeln einer primär nicht gewinnorientierten Non-Profit-Organisation, die genauso wie ein konventionelles Unternehmen zu einem sorgsamen und ökonomisch gerechtfertigten Umgang ihrer Mitglieder- und Spendengelder verpflichtet ist.

Beim abschließenden Kreativitätsteil des Tages hatten die Schülerinnen und Schüler großen Spaß daran, in einem Trading Game ihr kaufmännisches Geschick unter Beweis zustellen und trotzdem zu einem für alle Beteiligten versöhnlichen „fairen“ Ende zu gelangen.

Als Resümee über bereits gesammeltes und in zukünftig folgendes Wissen zu Entrepreneurship wurde in allen Klassen eine Mindmap erstellt, die als Inspiration und Ausblick auf neue interessante Inhalte in vielen Unterrichtsfächern zum Thema dienen soll.


Ein WKO-Beauftragter, 2 Schülerinnen und eine Lehrerin lächeln in die Kamera.

Logistik ist mehr als nur Transport – WKO informiert HAK|HAS-Schüler:innen über Karrierechancen

Unter dem Motto „Wie kommt der Turnschuh ins Regal?“ erhielten die Abschlussklassen der HAK|HAS Krems spannende Einblicke in die vielfältigen Berufsfelder der Logistikbranche. Dabei wurde deutlich: Logistik umfasst weit mehr als den reinen Transport von Waren. Themen wie Digitalisierung, nachhaltige Transportlösungen und globale Lieferketten prägen das Berufsbild und eröffnen zahlreiche Zukunftsperspektiven.

Im anschließenden Workshop arbeiteten die Schüler:innen an einem praxisnahen Fallbeispiel. Sie verfolgten den gesamten Transportweg eines Sportschuhs – von der Produktion bis ins Verkaufsregal – und setzten sich mit den unterschiedlichen Aufgaben entlang der Lieferkette auseinander.

Aufgelockert wurde der Workshop durch interaktive Kahoot-Quizfragen, bei denen die Teilnehmer:innen ihr Wissen unter Beweis stellen konnten. Für zusätzliche Motivation sorgten kleine Preise für die Gewinner:innen.

 

vlnr Bildschirm: Dr. Bernhard Ennser (im Auftrag der WKO), Elena Pfeifer (5CK1), Anna Koch (5BK), Mag. Karin Nothnagl (Bildungsberaterin HAK|HAS Krems)


Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie ein Coach des Young Entrepreneurs Programme Austria posieren für ein Bild.

Vier Schülerinnen der 4BK YEPA-Coaches des Young Entrepreneurship Programme Austria

Im Schuljahr 2025/2026 übernahmen wir vier Fatina Feta, Helin Türkmen, Praise Efosa & Helena Csondor –– eine neue Rolle im Rahmen des Young Entrepreneurship Programme Austria (YEPA): Wir waren als sogenannte YEPA-Coaches tätig.

Bereits im vergangenen Schuljahr nahmen wir selbst als Kandidatinnen am Programm teil und entwickelten dabei unsere Geschäftsidee „Gesundheitskompass“ durch Gründung einer Junior Company.

Aufbauend auf diesen Erfahrungen dürften wir nun die diesjährigen Teilnehmer:innen begleiten, unterstützen und unser Wissen weitergeben. Unsere Aufgabe bestand darin, die Schüler:innen bei der Entwicklung ihrer Geschäftsideen zu unterstützen, ihnen bei Workshops zur Seite zu stehen und als Ansprechpartnerinnen bei Fragen zu fungieren.

Ein besonderes Highlight war unsere Mitwirkung beim Kick-off-Event im November, bei dem wir aktiv mithelfen durften. Dort hatten wir auch die Gelegenheit, uns vorzustellen und unsere bisherigen Erfahrungen als Teilnehmerinnen am YEPA-Programm zu teilen.

Zusätzlich nahmen wir an einem Workshop zum Thema Künstliche Intelligenz teil. Dabei erhielten die Schüler:innen einen Überblick über verschiedene KI-Anwendungen und deren Einsatzmöglichkeiten. Im praktischen Teil erarbeiteten sie ein Interview, in dem sie untersuchten, wie häufig und in welchem Kontext Künstliche Intelligenz im Alltag genutzt wird.

Durch diese neue Rolle konnten wir nicht nur unsere eigenen Kompetenzen weiter ausbauen, sondern auch wertvolle Einblicke in die Betreuung und Unterstützung von Projektteams gewinnen.

Fatina Feta, Helin Türkmen, Praise Efosa & Helena Csondor (4BK BIZZHAK)


1 Betreuerin, 3 Schülerinnen und 1 Schüler lächeln in die Kamera, die Schüler:innen halten 2 NGO's Plakate.

Südwind zu Gast an der Handelsakademie Krems: Die 17 SDGs im Fokus

Ein gutes Leben für alle Menschen in einer intakten Umwelt – mit dieser Vision beschloss die Weltgemeinschaft 2015 unter der Führung der Vereinte Nationen die Agenda 2030 mit ihren 17 Sustainable Development Goals. Diese Ziele reichen von Klimaschutz über Armutsbekämpfung bis zum Abbau sozialer Ungleichheiten.

Im Rahmen eines Workshops besuchte „Südwind“, eine österreichische entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisation, die Handelsakademie Krems, um den Schüler:innen die SDGs näherzubringen. Mit abwechslungsreichen Methoden, Gruppenarbeiten und Diskussionen setzten sich die Teilnehmer:innen aktiv mit globalen Herausforderungen auseinander und erkannten, wie stark diese mit dem eigenen Alltag verknüpft sind.

Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Handlungsmöglichkeiten jede und jeder Einzelne hat – etwa durch bewussten Konsum, gesellschaftliches Engagement oder ein kritisches Verständnis globaler Zusammenhänge.

Der Workshop machte deutlich, dass die SDGs nicht nur politische Ziele sind, sondern konkrete Leitlinien für ein verantwortungsvolles Handeln und für eine gerechtere, nachhaltigere Zukunft für jeden einzelnen von uns.

Formularbeginn

 

Formularende

MMag.ª Nina Nuhr

Fach: WOS

 

Am Gruppenfoto mit Vortragender von links nach rechts:

Lena Dege-Barron (Südwind), Sophie Kurz, Tiffany Payer, Amelie Jedenastik, Alexander Weiß


3 Schülerinnen, 1 Schüler und eine Frau vom Roten Kreuz lächeln in die Kamera.

Österreichisches Rotes Kreuz informiert an der Handelsschule Krems über „Young Carers“

Frau Gudrun Kalchhauser, freiwillige Mitarbeiterin des Roten Kreuzes der Bezirksstelle Krems, besuchte am 27. März die 1 AS der Handelsschule Krems, um über ein oft übersehenes Thema zu sprechen: Young Carers – Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, die zu Hause Verantwortung und teilweise sogar Pflege für kranke Familienmitglieder übernehmen. In Österreich sind mindestens 43.000 junge Menschen betroffen. Neben Schule und Alltag stemmen sie Haushalt, Betreuung und Pflege – meist still und unbemerkt.

Das Österreichische Rote Kreuz und das Jugendrotkreuz leisten dazu Aufklärungsarbeit und bieten eine Anlaufstelle für betroffene Kinder und Jugendliche. Ziel ist es, ihnen Unterstützung zu geben und ihr Umfeld zu sensibilisieren. Der Besuch zeigte: Young Carers sitzen oft mitten im Klassenzimmer. Es braucht Aufmerksamkeit, Verständnis und Hilfe, damit sie nicht unsichtbar bleiben.

 

MMag.ª Nina Nuhr

Fach: PBSK

 

Am Foto stehend mit den Schülern: von links nach rechts: Medine Elmazi, Frau Gudrun Kalchhauser, Ajlin Ala, Gamze Alkis, Leon Engl