Krakau-Reise der 5. Klassen: Entdecken. Erinnern. Zuhören. Nachdenken.

Mit dem Zug machten sich die 5. Klassen der HAK|HASkrems am Sonntag 4. Oktober 2026 begleitet von den Professor:innen Fehringer, Etzel, Schwed und Purker auf den Weg nach Krakau. Nach der Ankunft stand zunächst das Kennenlernen der Stadt im Mittelpunkt. Mithilfe der App Actionbound erkundeten die Schülerinnen und Schüler Krakau selbstständig und lösten dabei verschiedene Aufgaben.

Ein besonders eindrucksvoller und zugleich bewegender Programmpunkt war der Besuch der ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz und Auschwitz-Birkenau am Montag. Im Rahmen einer Führung setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus und den Verbrechen des Holocaust auseinander. Anschließend bot ein Workshop unter dem Leitgedanken „Was können wir aus den Berichten der Überlebenden lernen?“ die Möglichkeit, die Eindrücke zu reflektieren und darüber nachzudenken, welche Bedeutung diese Vergangenheit für unsere Gegenwart und Zukunft hat.

Eine weitere besondere Erfahrung war das Zeitzeugengespräch mit Niusia Horowitz am Dienstag. Die persönliche Begegnung ermöglichte einen unmittelbaren Zugang zur Geschichte und machte deutlich, wie wichtig es ist, Erinnerungen und persönliche Lebensgeschichten für kommende Generationen zu bewahren.

Auch in Krakau selbst beschäftigte sich die Gruppe mit jüdischer Geschichte und Kultur. Bei einem Rundgang durch das ehemalige jüdische Ghetto und das jüdische Viertel wurden weitere historische Schauplätze besucht. Am Abend rundete ein gemeinsames jüdisches Essen diesen Programmpunkt ab.

Nach mehreren abwechslungsreichen, lehrreichen und vor allem nachdenklich stimmenden Tagen traten die Schülerinnen und Schüler schließlich wieder mit dem Zug die Heimreise an.

Die Reise nach Krakau bot nicht nur die Möglichkeit, eine neue Stadt kennenzulernen, sondern vor allem Geschichte dort zu erfahren, wo sie stattgefunden hat. Viele Eindrücke und Begegnungen werden den Schülerinnen und Schülern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.