Chronik 
1873 Eröffnung Handelsmittelschule erfolgte auf Initiative des damaligen Bürgermeisters Dr. Ferdinand Dinstl die Eröffnung der Handelsmittelschule als älteste kaufmännische Lehranstalt Österreichs außerhalb Wiens. In der ersten Klasse wurden im Gebäude der Realschule, im heutigen BRG Ringstraße, 12 Schüler unterrichtet. 1879 Umwandlung in zweiklassige Handelsfachschule beschloss der Landtag, die Umwandlung in eine zweitklassige Handelsfachschule vorzunehmen, für deren Besuch nur der Abschluss der Volks- oder Bürgerschule Voraussetzung war. Die Schülerzahlen stiegen, in anderen Städten entstanden Schulen nach dem Kremser Vorbild. Die Leitung der Schule lag nach wie vor in den Händen des Direktors der Realschule.
1911 erste niederösterreichische Mädchenhandelsschule wurde in Krems gegründet wurde die erste niederösterreichische Mädchenhandelsschule in Krems gegründet, die später ihren Sitz am Hafnerplatz hatte und 1920 in das Gebäude der Realschule übersiedelte. Weil aber Koedukation von Knaben und Mädchen als pädagogisch untragbar galt, wurde die Selbständigkeit, d. h. eine eigene Direktion, beibehalten. 1934 Handelsschule wurde im Juni von Unterrichtsminister Schuschnigg reformiert reformierte im Juni Unterrichtsminister Schuschnigg – wenige Wochen später war er Bundeskanzler – die Handelsschulen, die nun die Bezeichnung "kaufmännische Wirtschaftsschulen" trugen, um zu zeigen, dass ihr Lehrziel der gesamten Wirtschaft zu dienen hat.
1938 Vereinigung der kaufmännischen Wirtschaftsschule mit der städtischen Handelsschule für Mädchen führte das nationalsozialistische System nach dem Anschluss Österreichs eine politische Säuberung an den Kremser Schulen durch. Die Kaufmännische Wirtschaftsschule und die städtische Handelsschule für Mädchen wurden vereinigt und mit Beginn des Schuljahres 1938/39 als staatliche kaufmännische Wirtschaftsschulen geführt.
1945 Realschule wurde schwer beschädigt; im 2. Halbjahr konnte der Schulbetrieb wieder aufgenommen werden genauer am 2. April, bombardierte die alliierte Luftwaffe Krems, wobei auch die Realschule schwer beschädigt wurde. Die darin untergebrachte kaufmännische Wirtschaftsschule verlor das gesamte Inventar – die Bücherei, die Lehrmittelsammlungen und die 24 Schreibmaschinen eingeschlossen - , nur die Kataloge blieben erhalten. Erst im 2. Halbjahr des Schuljahres 1947/48 konnte der Schulbetrieb in der Realschule wieder aufgenommen werden; bis dahin musste der Lehrbetrieb in Ausweichquartieren stattfinden.
1954 Kremser Handelsakademie wurde gegründet machten es der erfolgreiche Wiederaufbau und das "Wirtschaftswunder" durch steigende Schülerzahlen möglich, dass die Kremser Handelsakademie gegründet werden konnte. Dadurch ergab sich die Notwendigkeit, ein eigenes Gebäude zu finden. Schließlich wurde die neue Schule in der ehemaligen Kinderheilstätte auf dem Langenloiserberg untergebracht.
1958 erste Matura wurde abgehalten konnte bereits die erste Matura abgehalten werden, weil die Handelsakademie bis 1963 in vier Jahrgängen zu absolvieren war. 1971 Abriss des alten Schulgebäudes und Bauanfang der neuen, moderneren Schule.
1983 das neueerichtete Gebäude wurde offiziell seiner Bestimmung übergeben; Bauarbeiten für HLF ging ein lang gehegter Wunsch der Schulgemeinschaft in Erfüllung. Nach rund 15-jähriger Planungs- und Bauzeit wurde das neuerrichtete Gebäude offiziell seiner Bestimmung übergeben. Die ständig steigenden Schülerzahlen sowie die Lehrer und Schüler gleichermaßen belastende Situation, in einem nicht mehr den Anforderungen der modernen Unterrichtspraxis gewachsenen Umfeld zu sein, hatten zu der Entscheidung geführt, an der Stelle der ehemaligen Kinderheilstätte mit ihren Baracken ein Schulzentrum zu errichten, in dem neben der Handelsakademie und der Handelsschule auch die HLF Platz finden sollte. Während der Bauarbeiten konnte der Unterricht, wenn auch unter großen Schwierigkeiten, ordnungsgemäß abgehalten werden. Die Übersiedlung in den Neubau erfolgte in mehreren Etappen und wurde in den Sommerferien des Jahres abgeschlossen.
Computereinsatz an der BHAK-BHAS Krems Die Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule Krems war in vergangenen Jahrzehnten immer in der vordersten Reihe zu finden wenn es darum ging, den technischen Fortschritt in den Unterrichtsbetrieb zu integrieren.
So war bereits in den 1960er Jahren ein für damalige Verhältnisse moderner Bürobetrieb in einem Lehrbüro in der Schule möglich. 15 Rechen- und 6 Buchungsmaschinen gestatteten eine praxisnahe Ausbildung.
1971/72 wurde der Gegenstand "Datenverarbeitung" zum Pflichtgegenstand. Mit einem Kleinrechner, Modell PDP 8-E (Zentraleinheit mit 8 K Worten), und 2 Terminals hat alles begonnen. Unter der Leitung des damaligen Kustos, OStR Dkfm. Mag. Adolf Leeb, hielt das Computerzeitalter am Langenloiserberg Einzug.
1985 wurden die ersten PCs in Unterrichtsräumen verwendet.
1988 folgte die Neuausstattung der Computersäle mit 20 Mikrocomputern (Memorex, Prozessor 80286, Festplatte 20 MB).
Das Schuljahr 1993/94 bildete einen weiteren Meilenstein im EDV-Unterricht: leistungsstärkere 80486-Geräte ersetzten die ältere Generation.
Eine neue Ära in der kaufmännischen Ausbildung begann im Schuljahr 1994/95 mit der Etablierung von Übungsfirmen. Dies setzte bereits zu diesem Zeitpunkt die Schaffung von sogenannten "Betriebswirtschaftlichen Zentren" (BWZ) voraus. Durch die Organisationsstruktur eines Übungsfirmenbetriebes war die Vernetzung von sechs PCs erforderlich.
Im Herbst des Jahres 1997 wurde ein personifiziertes Netzwerk installiert. 1999 wurde der Ausbildungsschwerpunkt Informationsmanagement und Informationstechnologie (IT-HAK) mit der ersten vernetzten Laptop- Klasse Österreichs als Schulversuch gestartet. Bis 2009 betreuten die IT-Kustoden Harald Hager und Johann Steinhauer das Schulnetzwerk. Im Jahr 2009 wurde das EDV-Netzwerk bedingt durch die Umstellung auf Windows 7 von den IT-Kustoden Mag. Martin Bauer, MSc und Mag. Georg Krebs neu installiert. Die elf Notebookklassen wurden in Subnetze gegliedert. Eine zentrale Firewall-Appliance wurde installiert um den Datenverkehr zwischen den einzelnen Subnetzen besser verwalten zu können. Alle Computer in der Schule wurden auf 64-Bit-Betriebssysteme (Windows 7, Windows Server 2008 R2) umgestellt. Ein flächendeckendes WLAN (WiFi) steht seither für mobile Geräte zur Verfügung.
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