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Am Mittwoch, dem 6. April 2011, begann für 24 Schülerinnen die Anreise nach Straßburg. Nach einer anstrengenden Nachtfahrt im Liegewagen begannen wir nach der Ankunft in Straßburg sogleich mit einer ausgiebigen Stadterkundung. Bei strahlendem Wetter stellten wir in mehreren Gruppen die Geschichte der Stadt und ihre zahlreichen Sehenswürdigkeiten in Eigenregie vor. Höhepunkt war der Aufstieg auf die 66 m hohe Plattform des Straßburger Münsters, wo uns ein einzigartiger Ausblick über die Dächer der Altstadt geboten wurde. Am Nachmittag stand eine gemütliche Bootsfahrt auf der Ill auf dem Programm, wo wir vor allem die Gebäude der EU aus einer einzigartigen Perspektive betrachten konnten. Danach konnten wir die zahlreichen Kaufhäuser der Innenstadt (Galeries Lafayette, Virgin etc.) unsicher machen. Den Abschluss des Tages bildete das gemeinsame Abendessen, wo wir „Flammekuchen“, eine typisch elsässische Spezialität, verkosteten.
Der Freitag stand dann ganz im Zeichen von Euroscola. Als wir den Plenarsaal des Europaparlaments betraten, waren wir eine von 24 Delegationen von Jugendlichen aus fast allen EU-Mitgliedsländern. Zuerst erörterten Mitarbeiter des Parlaments die Aufgaben und gegenwärtigen Probleme der EU – und das in verschiedenen Sprachen. Alle Wortmeldungen wurden simultan übersetzt, und wir konnten zwischen Deutsch, Englisch und Französisch wählen. Nach dem Mittagessen begann dann die aktive Arbeit in den Ausschüssen. Bereits im Vorfeld wurden die Exkursionsteilnehmerinnen unter der Leitung von Mag. Helmut Wagner, MSc auf die dort diskutierten Themenbereiche vorbereitet. Ziel war es, die verschiedenen Statements auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen und diesen Antrag anschließend im Plenarsaal zu präsentieren. Die Kommunikation mit den anderen Schülergruppen in englischer Sprache stellte eine besondere Herausforderung dar. Den Abschluss des EUROSCOLA-Programmes bildete das Finale des "Eurogame", bei dem Teams zu je vier Personen mit vier verschiedenen Nationalitäten Fragen zu europäischen Themen zu beantworten hatten. Am Samstag, dem 9. April traten wir noch vor 7 Uhr früh wieder die Heimreise an, und am Nachmittag trafen wir müde, aber um viele Eindrücke reicher wieder in Krems ein. Alle zeigten sich in ihren Feedbacks von Straßburg und dem interessanten Tag im Europaparlament restlos begeistert. 

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