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Montag, 14. Juni 2010
Um 8:00 Uhr reisten 21 SchülerInnen (13 Mädchen und 8 Burschen) der Klasse 2CK in Begleitung von Mag. Doris Kraus und unter der Leitung von Dipl.-Päd. Christa Lindenbauer mit dem Bus zur SSIS Brno.
Gleich nach der Ankunft um ca. 10:40 Uhr wurden die Zimmer im schuleigenen Internat bezogen.
Nach dem Mittagessen erfolgte die Einteilung der Projektgruppen und die tsche-chischen und österreichischen SchülerInnen hatten Gelegenheit, sich gegenseitig auf Deutsch oder Englisch vorzustellen. In einer Tschechisch-Stunde lernte die 2CK die wichtigsten Redewendungen und einige Gemeinsamkeiten der tschechischen und deutschen Sprache kennen.
Am Nachmittag wurden die Sehenswürdigkeiten von Brünn im Rahmen einer Rätselrallye erkundet. Alle ProjektteilnehmerInnen wurden für ihren Fleiß mit Süßigkeiten belohnt.
Nach diesem anstrengenden Tag wurde der Abend gemeinsam im Internat ver-bracht.
Dienstag, 15. Juni 2010 – Ausflug Mährischer Karst
Nach dem Frühstück fuhren alle ProjektteilnehmerInnen unter der Leitung von Mgr. Marie Žáková und Mgr. Miloslava Kocábová mit dem Bus in den Mährischen Karst. Dort gibt es ca. 1100 Höhlen, von denen fünf für Besucher geöffnet sind.
Zuerst wurde die Macocha-Schlucht (138,5 m tief) von der oberen und unteren Aussichtsplattform besichtigt. Von hier aus kann man einen Ausgang der Punkva-Höhle sehen.
Danach ging es mit dem Bus mehrere Kilometer bis zur Punkva-Höhle. Der tro-ckene Teil der Punkva-Höhle führt durch Tropfsteinsäle zum Grund der Macocha-Schlucht. Von hier gelangen die Besucher normalerweise in Motorbooten auf dem unterirdischen Fluss Punkva zurück an den Ausgangspunkt. Wegen des vielen Regens in den vergangenen Wochen führte der Fluss leider Hochwasser. Daher mussten alle wieder zu Fuß zum Höhleneingang zurück, wo dann nur eine kurze Fahrt mit den Booten gemacht wurde.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es wieder zurück in die Brünner Innenstadt, wo die SchülerInnen aus Krems mit ihren Begleitlehrerinnen die berühmten Kasematten auf der Burg Špilberk besuchten. Die Kasematten waren während der habsburgischen Monarchie ein berüchtigtes Gefängnis für Schwerverbrecher.
Danach machten alle noch einen Einkaufsbummel in der Innenstadt.
Am Abend statteten einige Schülerinnen dem „Bowling Stodola“, der ganz in der Nähe des Internats liegt, einen Besuch ab.
Mittwoch, 16. Juni 2010
An diesem Tag wurde insgesamt sechs Stunden lang in zwei Computersälen fleißig am Projekt gearbeitet. Die SchülerInnen recherchierten im Internet und in den zahlreichen Prospekten und Foldern, die ihre Projektmappen enthielten. Außerdem mussten die Kremser und Brünner ihre Arbeiten vergleichen und die Unterschiede im letzten Kapitel festhalten.
Am Nachmittag spielten die Burschen aus Krems mit den tschechischen Schülern Fußball.
Nach dem Abendessen besuchte die 2CK mit PhDr. Vanda Stejskalová und ihren Begleitlehrerinnen ein Fischrestaurant beim Brünner Stausee.
Donnerstag, 17. Juni 2010
Am Vormittag schlossen die SchülerInnen ihre Projektarbeiten ab und bereiteten sich auf die Präsentationen vor.
Um 13:00 Uhr versammelten sich alle in einem großen Klassenraum und präsen-tierten gruppenweise ihre Projektarbeiten mittels PowerPoint. Die besten Präsen-tationen wurden mit Süßigkeiten belohnt.
Nach den Präsentationen ging es ein letztes Mal in die Innenstadt. Ziel dieses Ausflugs war die Kapuziner Gruft, die sich unter der Kirche des Kapuzinerklos-ters befindet. In dieser Barockgruft wurden seit der zweiten Hälfte des 17. Jahr-hunderts Angehörige des Kapuzinerordens, seine Förderer und weitere bekannte Persönlichkeiten (z. B. Pandurenführer Baron Trenk) beigesetzt. Das einzigartige Belüftungssystem ermöglichte die Mumifizierung der Leichname.
Freitag, 18. Juni 2010
Nach dem Frühstück wurde die Heimreise angetreten. Als Abschiedsgeschenk erhielten die SchülerInnen ein Schreibset.
Gegen Mittag kam der Bus bei der BHAK/BHAS Krems an, wo schon einige Eltern warteten.
Die SchülerInnen der 2CK hatten während dieser Projektwoche die Gelegenheit, neue Freundschaften zu schließen und das Nachbarland Tschechien näher kennen zu lernen.
Wir freuen uns schon alle sehr auf das Wiedersehen mit unseren tschechischen Freunden im September 2010! Hoffentlich gefällt es ihnen in Krems genauso gut, wie es uns in Brünn gefallen hat.

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