Übersicht
Chronik
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1873
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Eröffnung Handelsmittelschule
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1879
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Umwandlung in zweiklassige Handelsfachschule
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1911
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erste niederösterreichische Mädchenhandelsschule wurde in Krems gegründet
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1934
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Handelsschule wurde im Juni von Unterrichtsminister Schuschnigg reformiert
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1938
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Vereinigung der kaufmännischen Wirtschaftsschule mit der städtischen Handelsschule für Mädchen
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1945
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Realschule wurde schwer beschädigt; im 2. Halbjahr konnte der Schulbetrieb wieder aufgenommen werden
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1954
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Kremser Handelsakademie wurde gegründet
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1958
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erste Matura wurde abgehalten
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1983
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das neuerrichtete Gebäude wurde offiziell seiner Bestimmung übergeben; Bauarbeiten für HLF
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Computereinsatz in der BHAK/ BHAS Krems
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60-er Jahre
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Bürobetrieb in einem Lehrbetrieb
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1971/72
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Gegenstand "Datenverarbeitung" wurde zum Pflichtgegenstand
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1985
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die ersten PC´s wurden im Unterricht verwendet
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1988
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Neuausstattung der Computersäle
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1993/94
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neue Computer ersetzten die alte Generation
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1994/95
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Etablierung der Übungsfirmen
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1997
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Installation eines personifizierten Netzwerkes
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1999
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IIIc wurde erste vernetzte Laptop-Klasse in Österreich
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2000/01
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zwei weitere Laptop-Klassen entstanden
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2001/02
2002/03
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die Ära der Laptop-Klassen geht weiter
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2004/05
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50 Jahr Feier der Handelsakademie
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Chronik
1873
erfolgte auf Initiative des damaligen Bürgermeisters Dr. Ferdinand Dinstl die Eröffnung der Handelsmittelschule als älteste kaufmännische Lehranstalt Österreichs außerhalb Wiens. In der ersten Klasse wurden im Gebäude der Realschule, im heutigen BRG Ringstraße, 12 Schüler unterrichtet.
1879
beschloss der Landtag, die Umwandlung in eine zweitklassige Handelsfachschule vorzunehmen, für deren Besuch nur der Abschluss der Volks- oder Bürgerschule Voraussetzung war. Die Schülerzahlen stiegen, in anderen Städten entstanden Schulen nach dem Kremser Vorbild. Die Leitung der Schule lag nach wie vor in den Händen des Direktors der Realschule.
1911
wurde die erste niederösterreichische Mädchenhandelsschule in Krems gegründet, die später ihren Sitz am Hafnerplatz hatte und 1920 in das Gebäude der Realschule übersiedelte. Weil aber Koedukation von Knaben und Mädchen als pädagogisch untragbar galt, wurde die Selbständigkeit, d. h. eine eigene Direktion, beibehalten.
1934
reformierte im Juni Unterrichtsminister Schuschnigg – wenige Wochen später war er Bundeskanzler – die Handelsschulen, die nun die Bezeichnung "kaufmännische Wirtschaftsschulen" trugen, um zu zeigen, dass ihr Lehrziel der gesamten Wirtschaft zu dienen hat.
1938
führte das nationalsozialistische System nach dem Anschluss Österreichs eine politische Säuberung an den Kremser Schulen durch. Die Kaufmännische Wirtschaftsschule und die städtische Handelsschule für Mädchen wurden vereinigt und mit Beginn des Schuljahres 1938/39 als staatliche kaufmännische Wirtschaftsschulen geführt.
1945
genauer am 2. April, bombardierte die alliierte Luftwaffe Krems, wobei auch die Realschule schwer beschädigt wurde. Die darin untergebrachte kaufmännische Wirtschaftsschule verlor das gesamte Inventar – die Bücherei, die Lehrmittelsammlungen und die 24 Schreibmaschinen eingeschlossen - , nur die Kataloge blieben erhalten. Erst im 2. Halbjahr des Schuljahres 1947/48 konnte der Schulbetrieb in der Realschule wieder aufgenommen werden; bis dahin musste der Lehrbetrieb in Ausweichquartieren stattfinden.
1954
machten es der erfolgreiche Wiederaufbau und das "Wirtschaftswunder" durch steigende Schülerzahlen möglich, dass die Kremser Handelsakademie gegründet werden konnte. Dadurch ergab sich die Notwendigkeit, ein eigenes Gebäude zu finden. Schließlich wurde die neue Schule in der ehemaligen Kinderheilstätte auf dem Langenloiserberg untergebracht.
1958
konnte bereits die erste Matura abgehalten werden, weil die Handelsakademie bis 1963 in vier Jahrgängen zu absolvieren war.
1983
ging ein lang gehegter Wunsch der Schulgemeinschaft in Erfüllung. Nach rund 15-jähriger Planungs- und Bauzeit wurde das neuerrichtete Gebäude offiziell seiner Bestimmung übergeben. Die ständig steigenden Schülerzahlen sowie die Lehrer und Schüler gleichermaßen belastende Situation, in einem nicht mehr den Anforderungen der modernen Unterrichtspraxis gewachsenen Umfeld zu sein, hatten zu der Entscheidung geführt, an der Stelle der ehemaligen Kinderheilstätte mit ihren Baracken ein Schulzentrum zu errichten, in dem neben der Handelsakademie und der Handelsschule auch die HLF Platz finden sollte. Während der Bauarbeiten konnte der Unterricht, wenn auch unter großen Schwierigkeiten, ordnungsgemäß abgehalten werden. Die Übersiedlung in den Neubau erfolgte in mehreren Etappen und wurde in den Sommerferien des Jahres abgeschlossen.
Computereinsatz an der BHAK/ BHAS Krems
Die Bundeshandelsakademie und die Bundeshandelsschule Krems waren in vergangenen Jahrzehnten immer in der vordersten Reihe zu finden wenn es darum ging, den technischen Fortschritt in den Unterrichtsbetrieb zu integrieren.
So war bereits in den 60er Jahren ein für damalige Verhältnisse modernster Bürobetrieb in einem "Lehrbüro" in unserer Schule möglich. 15 Rechen- und 6 Buchungsmaschinen gestatteten eine praxisnahe Ausbildung.
Im Schuljahr 1971/72 wurde der Gegenstand "Datenverarbeitung" zum Pflichtgegenstand. Mit einem Kleinrechner, Modell PDP 8-E (Zentraleinheit mit 8 K Worten), und 2 Terminals hat alles begonnen. Unter der Leitung des damaligen Kustos, OStR Dkfm. Mag. Adolf Leeb, hielt das Computerzeitalter am Langenloiserberg seinen Einzug.
1985 wurden bereits die ersten PCs in Unterrichtsräumen verwendet.
1988 folgte die Neuausstattung der Computersäle mit 20 Mikrocomputern (Memorex, Prozessor 80286, Festplatte 20 MB).
Das Schuljahr 1993/94 bildete einen weiteren Meilenstein im DV-Unterricht. Die leistungsstärkeren 80486 ACER ersetzten die alte Generation der 80286er.
Die neue Ära in der kaufmännischen Ausbildung begann im Schuljahr 1994/95 mit der Etablierung der Übungsfirmen. Die setzte bereits zu diesem Zeitpunkt die Schaffung von sogenannten "Betriebswirtschaftlichen Zentren" voraus. Durch die Organisationsstruktur eines Übungsfirmenbetriebes war damals die Vernetzung von 6 PCs notwendig.
Im Herbst des Jahres 1997 kam es zum bisher letzten großen Schritt in dieser Entwicklung – zur Installation eines personifizierten Netzwerkes.
Durch die steigende Überlastung der PC-Säle überlegte man, die IIIc 1999 mit dem neuen Ausbildungsschwerpunkt Informationsmanagement und Informationstechnologie (IM u. IT) in eine Laptop- Klasse umzuwandeln.
So entstand die erste vernetzte Laptop- Klasse Österreichs.
Im Schuljahr 2000/01 entstanden dann 2 weitere Laptop-Klassen. Zu diesem Schwerpunkt entschieden sich die IIIa und die IIId. Diese Klassen kamen zu dem Entschluss, einen Acer TravelMate 520iT zu kaufen.
Auch im Jahr 2001/2002 meldeten sich wieder viele begeisterte Schüler für den IT-Zweig, mit dem Einsatz von Laptops im Unterricht, an, sodass 2 weitere Klassenräume verkabelt werden mussten.
Im Schuljahr 2002/2003 wurden wieder zwei HAK-Klassen (3. Jahrgang) zu Laptopklassen. Nähere Informationen zu dem IT-Zweig finden Sie unter dem Menüpunkt "Schulzweige".
Im Jahr 2004/05 feierte die Handelsakademie ihr 50-Jahr Jubiläum mit einem großen Festakt an der Schule. Es konnten zahlreiche Ehrengäste begrüßt werden, die gemeinsam mit Direktor, Professoren und dem Rest des Teams, die Geschichte der Schule Revue passieren ließen.
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