Da im Jahr 2020 die Wachau ihr 20-jähriges Jubiläum als UNESCO-Welterbestätte feierte, wurden im Rahmen einer Bewusstseinsbildungskampagne einzelne Klassen der regionalen UNESCO Schulen zu eintägigen Exkursionen eingeladen.

Ziel ist es, auf die Besonderheiten des Weltkulturerbes, die es zu schützen gilt, aufmerksam zu machen.

Die Schülerinnen und Schüler der 4CK der COMIT und VINOHAK Krems erprobten sich als „Trockensteinmaurer“ auf einer Weingartenterrasse oberhalb von Spitz mit wunderschönem Ausblick auf den Ort und die Donau. Ähnlich wie beim Spieleklassiker „Tetris“ wurde in kleinen Teams versucht die Steine richtig zu legen, damit eine stabile Trockensteinmauer entsteht. Trockensteinmauern sind immaterielles UNESCO Kulturerbe, wodurch deren Erhalt gesichert wurde.

Schülerinnen und Schüler der 4CK beim Trockensteinmauern

Nach einer kurzen Mittagspause in Spitz mit gefüllten „Wachauer Laberln“ ging es radelnd weiter über St. Michael nach Weißenkirchen. Die Reiseleiterin Kathrin Mandl erzählte bei mehreren Zwischenstopps kurzweilige Geschichten zu den einzelnen Kulturdenkmälern. Zum Abschluss wurde nach einer Fährenfahrt die bekannte Wachauer Nase in Sankt Lorenz besichtigt. Durch ein hohes Maß an Flexibilität in der Programmplanung schafften es die Teilnehmer trotz schlechter Wettervorhersage trocken zu bleiben.

Start der Radltour beim Spitzer Bahnhof

Auszüge aus dem Feedback der 4CK:

„Bisher bin ich durch die Wachau immer nur durchgefahren. Erst heute habe ich gemerkt, was die Wachau eigentlich zu bieten hat. Ich habe sie aus einem anderen Blickwinkel kennengelernt.“

„Jetzt weiß ich, wie viel Arbeit in einer Trockensteinmauer steckt. Das hätte ich mir nie gedacht. Ich werde sie zukünftig ganz anders ansehen.“

„Das Radeln durch die Wachau war super. Besonders spannend war der Karner bei der Wehrkirche St. Michael“.