Hitradio Ö3 ist einer der bekannteste Radiosender Österreichs. Die 2CK besuchte diesen in Wien und bekam Einblicke hinter die Kulissen. Ebenfalls konnten sie im größten Druckhaus Österreichs, der „MediaPrint“, hautnah erfahren, wie eine Zeitung entsteht.

Unter der Leitung von den Professorinnen Aichinger und Grausenburger erhielt 2CK des COMIT-Zweiges im bekanntesten österreichischen Radiosender Hitradio Ö3 exklusive Einblicke hinter den Kulissen. Denn es wurde den Schülern und Schülerinnen ermöglicht, ein Interview mit Mag. Michael Pauser, dem Leiter der Programmgestaltung und Moderation, zu führen. Ebenfalls konnten sie live bei Benny Hörtnagl die Ö3-Musikshow miterleben und selbst Nachrichten sprechen.

Ö3 sendet 24 Stunden am Tag – 7 Tage die Woche –365 Tage im Jahr live aus dem Ö3-Studio. Die Klasse erfuhr, wer die größten Konkurrenten des Senders sind, nämlich die neuen Medien, wie zum Beispiel Spotify und Google. Den Jugendlichen wurde auch erklärt, wie und wer die Events organisiert und woher die Ideen für das Programm kommen. Neu für die Klasse war auch, dass der Marktanteil des Radiosenders bei ca. 32 % liegt und somit der meistgehörte Radiosender in Österreich ist. Die Jugendlichen durften zum Schluss noch einige Fragen stellen und sich selbst als Radiosprecher versuchen.

 

Die MediaPrint, Österreichs größtes Druckhaus, brachte der 2CK die Herstellung einer Zeitung (Kronen Zeitung, Standard, Kurier) näher. Der Klasse wurden die einzelnen Schritte von der Papierrolle bis zur fertigen Zeitung erklärt. Die Produktion findet hauptsächlich maschinell statt. Ebenfalls wird bei Media Print bereits mit Robotern gearbeitet. Als Beschäftigter muss man nicht unbedingt eine Lehre absolviert haben, sondern wird direkt vor Ort bei Mediaprint ausgebildet. Außerdem sind wegen des Druckbeginns um 20:30 Nachtschichten notwendig.

 

Beeindruckend sind die Zahlen: Jede Papierrolle wiegt eine Tonne, ist 20 km lang und binnen 30 Minuten im Druck verbraucht. Insgesamt lagert MediaPrint 3.000 Rollen unterschiedlicher Lieferanten, um Engpässe zu verhindern. Gleichzeitig verbraucht das Unternehmen 10 Tonnen Tinte in der Woche. Eine Druckmaschine ist 98 Meter lang und 16 Meter hoch.